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`!Humppa`! ist – musikalisch gesehen – eine `F33f`_`[finnische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Finnland]`_`f Variante des `F33f`_`[Foxtrotts`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Foxtrott]`_`f im `F33f`_`[2/4-Takt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Takt_(Musik)]`_`f, die mit `F33f`_`[Offbeat`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Offbeat]`_`f-Elementen arbeitet. Humppa bezeichnet außerdem den dazu passenden `F33f`_`[Tanz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tanz]`_`f, dessen einfache Schritte jedoch mit Foxtrott nichts gemeinsam haben.

>>Contents

• `F0af`_`[Entwicklung`#entwicklung]`_`f
• `F0af`_`[Aktuelle Vertreter`#aktuelle-vertreter]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f

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>>Entwicklung

Humppa entwickelte sich „zufällig“ Ende der 1950er Jahre aus dem Foxtrott: in einer Radiosendung spielte eine Band eine lustige Parodie des Foxtrotts. Der Erfolg war überraschend und die Gruppe Humppa-Veikot formierte sich.`:cite-ref-vanhasalo-1-0[`F5bf`_`[1`#cite-note-vanhasalo-1]`_`f] Vanhasalo beschreibt in seiner Dissertation`:cite-ref-vanhasalo-1-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-vanhasalo-1]`_`f] 4 Entwicklungsphasen des Humppa:

1. 1930er: Der ursprüngliche Foxtrott (interpretiert von Dallapé)
2. 1950er/1960er: Wiederaufleben des Foxtrott in vereinfachter Form, daraus sich entwickelnd der Humppa
3. 1970er: Humppa als „an ossified style of Finnish dance hall music“
4. Rearrangementes des Humppa in verschiedenen Kontexten

Heute enthält der Humppa teilweise Elemente aus Polka, Punk oder Rock`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f]. Der Name Humppa ist `F33f`_`[onomatopoetisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Onomatopoesie]`_`f, d. h., der Klang des Wortes ähnelt dem der Musik. Der Rhythmus ähnelt in etwa einem gesprochenen „um-paa“.

Zu den Interpreten gehören `F33f`_`[Erkki Junkkarinen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erkki_Junkkarinen]`_`f, Humppatyttö Berit, Humppaveikot, Pispalan laulava pystytukka, `F33f`_`[Eläkeläiset`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eläkeläiset]`_`f, Pauli Räsänen und Solistiyhtye Suomi.

In den späten 1970er und 80er Jahren wurde Humppa in Finnland erneut populär. Viele neue Bands, auch Protestbands, wurden gegründet, besonders auch in `F33f`_`[Lappland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lappland]`_`f, darunter Hannu Merkku, Koillis-Humppa, Tarja Ylitalo und Souvarit.

>>Aktuelle Vertreter

Berühmter Vertreter des Foxtrott, aus welchem sich der Humppa entwickelte, war in den 1930er Jahren das Dal-lapé orchestra.

Die Musiker der Gruppe `F33f`_`[Eläkeläiset`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eläkeläiset]`_`f („Die Rentner“) machten Humppa weiteren Kreisen bekannt, indem sie zunächst ausschließlich bekannte Stücke aus dem Rock/Pop-Bereich neu finnisch betexteten und in ihrem Stil wiedergaben. So wurde die Geschwindigkeit erhöht und die Musik durch viele eigentlich artfremde Instrumente erweitert, zum Beispiel durch eine `F33f`_`[singende Säge`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Singende_Säge]`_`f oder ein Keksbüchsenschlagzeug.

Die finnischen Bands `F33f`_`[Finntroll`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Finntroll]`_`f, `F33f`_`[Korpiklaani`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Korpiklaani]`_`f und `F33f`_`[Turisas`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Turisas]`_`f verbinden den traditionellen Humppa-Stil mit `F33f`_`[Metal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Metal]`_`f und schwedischen (bei Finntroll) beziehungsweise finnischen und englischen (bei Korpiklaani) Texten. Ähnlich dieser Band bezeichnet die norwegische Band `F33f`_`[Trollfest`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Trollfest]`_`f ihre Musik gleich selbst als „Norwegian Humppa Metal“.

Eine auch außerhalb Norwegens etwas bekanntere Band ist `F33f`_`[Kaizers Orchestra`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kaizers_Orchestra]`_`f. Die mehrfach ausgezeichnete Formation ließ sich unter anderem vom Humppa inspirieren – die norwegische Bezeichnung „Ompa“ ist in den Titel ihres ersten Albums `*Ompa Til Du Dør`* („Humppa bis Du stirbst“) eingegangen.

Auch in Deutschland gibt es inzwischen einige Einzelkünstler und Bands wie beispielsweise `*Humppaman Schachti`*, `*Die Wallerts`*, die `*Pankepiraten`* und `*Humppa con Panhas`*, die sich an der finnischen Band `*Eläkeläiset`* orientieren und mehr oder weniger deutliche Humppa-Elemente in ihrer Musik präsentieren.

>>Einzelnachweise

`:cite-note-vanhasalo-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-vanhasalo-1-0]`_`f Mikko Vanhasalo: `*Humppaa! Uudelleentulkinta ja kiteytyminen Dallapén ja Humppa-Veikkojen sovituksissa`* (= `*Acta Universitatis Tamperensis.`* 1488 = `*Acta electronica Universitatis Tamperensis.`* 923). Tampere University Press, Tampere 2009, ISBN 978-951-44-7938-0 (online (`F33f`_`[Memento`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webarchivierung]`_`f des Originals vom 8. Dezember 2015 im `*`F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f`*) `!Info:`! Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/tampub.uta.fi).
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Dirk Kruse-Etzbach: `*Finnland.`* 6. Auflage. Reisebuchverlag Iwanowski, Dormagen 2012, ISBN 978-3-86197-042-2.

>>Weblinks

• Beispiel für einen unverfälschten Humppa bei Youtube
• Homepage Die Wallerts - Humppa in Berlin
• Homepage Pankepiraten
• Homepage Humppa con Panhas
• Was hört Finnland Die Zeit, vom 8. November 2006, abgerufen am 12. Februar 2013

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